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Hinweise zur Präanalytik
Entsprechendes Material für Probenentnahme und Probentransport (z.B. Serum-, EDTA-, Heparinröhrchen, Gewebetüten) werden vom Labor zur Verfügung gestellt. Bitte verwenden Sie die Materialanforderungskarten. Für den Postversand können Sie bei uns spezielle Versandtaschen und von der Post zugelassene Versandröhrchen anfordern (Box in the box). Analysen mit eingeschränkter Stabilität bitte nicht über das Wochenende versenden. Bei vielen Einsendern erfolgt der Probentransport durch einen speziell eingerichteten Fahrdienst, unsere Fahrer verfügen über Transportboxen mit Trockeneis. Damit bleibt die Kühlkette bis zum Eintreffen der Proben in unserem Labor erhalten. Falls Sie zum ersten Mal Proben in unser Labor schicken, erkundigen Sie sich bitte bei unserem Fahrdienst nach den Versandbedingung (Tel. 06221/3432-120). Jedes Probengefäß muß mit Vor- und Zunamen sowie Geburtsdatum des Patienten gekennzeichnet sein. Bei Stimulations- und Suppressionstests oder Tagesprofilen sollten die Proben zusätzlich so gekennzeichnet sein, daß eine eindeutige Probenidentifikation möglich ist (Uhrzeit, vor/nach Gabe etc.).
Die weitere Ausweisung des Probenmaterials als EDTA-Plasma etc. ist für die Untersuchungszuordnung hilfreich. Korrekte Abnahmegefäße verwenden. Beschriftung vor Blutentnahme. Wenn möglich, dem Patienten seine gefüllten Röhrchen mit seinem Namen zeigen. Blutentnahme nicht mit zu feinen Kanülen; beim Erwachsenen möglichst nicht enger als Nr.12. Bei zu feinen Kanülen und bei zu starkem Ziehen am Stempel kann Hämolyse auftreten. Möglichst standardisierte Blutentnahmezeit einrichten, z. B. 7 bis 9 Uhr (Ausnahmen bei Tagesprofilen etc.).
Medikamente in der Regel erst nach der Blutentnahme einnehmen (Ausnahme: Spitzenspiegel).
Keine Proben direktem Sonnenlicht aussetzen! Abbau von z. B. Bilirubin oder Pyridinolinen.  | Blutentnahme soll zwischen 8 und 9 Uhr morgens erfolgen. Der Proband sollte für 12 h nüchtern sein.
|  | Eine Umgebungstemperatur von 18 - 30 oC ist einzuhalten.
|  | Vor der Blutentnahme den Patienten mindestens 10 Minuten liegen lassen.
|  | Blutentnahme aus der Vene z.B. Ellenbeuge: Vena basilica, Vena cephalica, Vena mediana antebrachii, Vena cephalica antebrachii; Handrücken: Rete venosum dorsale manus; Leiste: Vena saphena.
|  | Keine Entnahme aus liegenden venösen oder arteriellen Zugängen. Falls nicht möglich sollte mindestens das 10fache des Totvolumen des Katheters vorab entnommen und verworfen werden.
|  | Blutentnahme am Arm: Faust nicht ballen bzw. öffnen und schließen ("Pumpen").
|  | Auswahl einer gut gefüllten Vene.
|  | Desinfektion der möglichen Punktionsstelle mit zugelassenen Desinfektionsmitteln.
|  | Zur Bestimmung des Blutethanol keine alkoholischen Desinfektionsmittel verwenden.
|  | Anlegen der Staubinde; die Staubinde wird handbreit herzwärts der vorgesehenen Einstichstelle angelegt (bei Entnahme am Arm). Puls fühlen, der Puls muß noch tastbar sein (d.h. Stau zwischen systolischem und diastolischem Blutdruck)
|  | Zum Einstechen der Kanüle mind. 1 Minute stauen, Einstich streng intravenös; die Haut wird gegen die Stichrichtung gespannt, die Schliffseite der Kanüle ist nach oben zu richten. Sobald Blut fließt: Stauung lösen, Blut entnehmen.
|  | Bei der Entnahme von mehreren Blutproben sollte das Gerinnungsröhrchen NIE am Anfang stehen (Freisetzung von Gewebefaktoren durch Punktion) Nativröhrchen immer vor Röhrchen mit Additiven (Kontaminationsgefahr).
|  | Entnahmereihenfolge bei der Venenblutentnahme • Blutkulturen • Nativblut (Serum) • Citratblut • EDTA- / Heparin-Blut • Fluoridblut
|  | Wurde an einem Arm erfolglos punktiert, sollte der Stauvorgang nicht am selben, sondern am anderen Arm wiederholt werden. Notfalls muß der Stauvorgang distal von der Erstpunktion erfolgen.
|  | Sobald das gewünschte Blutvolumen erreicht ist, Tupfer unmittelbar oberhalb der Einstichstelle auf die Vene auflegen, die Kanüle rasch zurückziehen und Tupfer andrücken.
|  | Blutentnahmeröhrchen mit Antikoagulatienzusatz müssen sofort mehrmals Überkopf gemischt werden. Nicht schütteln ! |
Serum: Vollblut ohne Zusätze entnehmen, mindestens 20 Min. (höchstens 1 Std.) durchgerinnen lassen, zentrifugieren (ca. 10 Min. bei 3000 U/Min.), Überstand (Serum) in unsere gelben Probenröhrchen überführen und entsprechend der Vorschriften des jeweiligen Testparameters lagern.
Plasma (EDTA-Plasma/Heparinplasma): Vollblut in entsprechende Röhrchen (EDTA/Heparin) geben durchmischen, sofort zentrifugieren (ca. 10 Min. bei 3000 Min.), Überstand (Plasma) abheben, in unsere gelben Probenröhrchen überführen und entsprechend der Vorschrift des jeweiligen Testparameters lagern.
Plasmagewinnung für Gerinnungsanalysen
Möglichst unmittelbar, spätestens aber 1 Stunde nach Entnahme, ist das Citratblut in einem verschlossenen Zentrifugenröhrchen aus Kunststoff bei mindestens 2500 x g* 15 min. zentrifugieren.
Das Citratplasma wird unter strenger Schonung des "Buffy coat" [Leukozytenschicht zwischen Plasma und Erythrozyten] abpipettiert und in ein weiteres nicht zu großes Zentrifugenröhrchen aus Kunststoff überführt und ggfls. verschlossen bei -18 oC bis -20 oC aufbewahrt.
Bei Entnahme der zu analysierenden Probe aus einem Primärgefäß muß sichergestellt sein, daß die Entnahme aus dem mittleren Bereich der Plasmaschicht erfolgt (genügend Abstand zum Buffy coat und zur Oberfläche!).
Die Untersuchung der Probe ist innerhalb von 4 Stunden nach der Blutentnahme vorzunehmen, sofern nicht für bestimmte Bestandteile und Methoden kürzere (z.B. Faktor VIII) oder längere (z.B. Antithrombin III-Aktivität) Haltbarkeitsgrenzen bestehen.
Wenn die Aktivität eines Parameters durch Einfrieren der Probe nicht verändert wird und eine Bestimmung innerhalb der vorgeschriebenen Zeit nach der Blutentnahme nicht durchgeführt werden kann, wird die Probe in einem verschlossenen Sekundärröhrchen aus Kunststoff unmittelbar nach der ersten Zentrifugation nochmals unter den gleichen Bedingungen zentrifugiert. Die Probe wird unter sorgfältiger Trennung vom Sediment in ein für Tieftemperaturen geeignetes Kunststoffröhrchen überführt, verschlossen und sofort bei mindestens -18 oC tiefgefroren. Die Probe sollte, wenn möglich, bei mindestens -70 oC aufbewahrt werden.
Literatur: Witt I, Beeser H, Müller-Berghaus G. Minimalanforderungen zur Gewinnung von Citratplasma für hämostaseologische Analysen. Lab Med 1995; 19: 143-5
24 Std. Sammelurin, ohne Zusätze:
Beginn der Sammelperiode 7 Uhr morgens; der erste Morgenurin wird verworfen, danach komplette Sammlung aller Urinportionen bis zum nächsten Morgen 7 Uhr, inklusive Morgenurin. Gesamturinmenge gut durchmischen, benötigte Teilurinmenge in Probenröhrchen abfüllen und entsprechend lagern. 24-Std.-Sammelmenge auf Anforderungsschein vermerken.
24 Std. Sammelurin, angesäuert:
Zuerst 10 ml 10% Salzsäure in Sammelbehälter geben. Beginn der Sammelperiode 7 Uhr morgens; der erste Morgenurin wird verworfen, danach komplette Sammlung aller Urinportionen bis zum nächsten Morgen 7 Uhr, inklusive Morgenurin. Gesamturinmenge gut durchmischen, benötigte Teilurinmenge in Probenröhrchen abfüllen und entsprechend der Vorschrift des jeweiligen Testparameters (z. B. tiefgefroren, lichtgeschützt) lagern. 24 Std-Sammelmenge auf Anforderungsschein vermerken. Analysen, die nur mit Säurezusatz durchgeführt werden können | Weitere Analysen, die aus angesäuertem Urin durchgeführt werden können | Analysen, die nur ohne Säurezusatz durchgeführt werden können | Calcium | Natrium | pH | Magnesium | Kalium | Chlorid | anorg.Phosphat | Harnstoff | Osmolalität | Oxalat | Kreatinin | Harnsäure (Urat) | VMS | Glukose | Urinstatus | Katecholamine | Porphobilinogen | Urinsediment | 5-HIES | Delta-Aminolävulinsäure | Amylase | | Hydroxyprolin | Protein | | | Albumin | | | Myoglobin | | | Porphyrine | | | Cortisol | | | Aldosteron | | | Pyridinoline | | | Spurenelemente (im Spez.Gefäss!) |
5-Hydroxyindolessigsäure (HIES) 24-Stunden Harnsammlung obligat unter Zusatz von Salzsäure Diät:einen Tag vor und während der Harnsammlung ist zu vermeiden: Avocados, Kaffee, Tee, Auberginen, Walnüsse, alkoholische Getränke und Nikotin. Medikamentöse Störungen: Aspirin, Paracetamol, Benzodiazepine, Ephedrin, ß-Blocker, Phenobarbital, Meth-amphetamin, Reserpin, Imipramin, Ledvodopa, Phenothiazine, Promazin, Isoniazid, MAO-Hemmer u.ä. Medikamente.
Hydroxyprolin 24-Stunden Urinsammlung (nicht-obligat) unter Zusatz von Salzsäure. Diät: Drei Tage vor und während der Urinsammlung sind zu vermeiden: kollagenhaltige Nahrungsmittel aller Art, also Fleisch, Wurst, Geflügel, fleischhaltige Suppen, Bratensauce, Fisch, Pudding, Yoghurt, Süßigkeiten, Eiscreme u.ä. Medikamentöse Störungen: Phenobarbital, Sulfonylharnstoff-Derivate, Propranolol, Calciumglukonat.
Katecholamine und Vanillinmandelsäure (VMS) 24-Stunden Urinsammlung obligat unter Zusatz von Säure (10 ml 25 % HCl).
Oxalat 24-Stunden Urinsammlung obligat unter Zusatz von Säure. Zusatz von 500 mg K2EDTA pro Liter (Verhinderung der Bildung von unlöslichen Oxalatkristallen) 24 h vor der Sammelperiode sollte die Einnahme von Ascorbinsäure (Vitamin C) unterbleiben (bei pH > 6 wird Ascorbinsäure zu Oxalat oxidiert). Diät: Zu vermeiden ist der Genuß von Gurken, Rhabarber, Spargel, Spinat und Tomaten
Spezielle Urinsammelvorschrift zur Bestimmung von β2-Mikroglobulin (β2-MG) Da β2 -MG in saurem Urin sehr unstabil ist, muß der Urin resp. jede neue Urinportion leicht alkalisiert werden. Dazu wird tropfenweise Natronlauge (1 molar) dem Urin zugefügt und der pH-Wert mit Universalindikator-Papier kontrolliert. Wenn sich das Indikatorpapier grün bis grün/blau verfärbt, ist der gewünschte pH-Wert (zwischen 6 und 8) erreicht Der jeder Probe beigefügte Anforderungsschein trägt neben den patientenspezifischen Daten wie Vor- und Zunamen, Geschlecht sowie Geburtsdaten (bei Privatpatienten komplette Adresse) folgende Einsenderangaben:
·Klinik ·Station bzw. Abteilung ·Datum und Uhrzeit der Blutentnahme ·Unterschrift des Arztes
Anforderungscheine für spezielle Kliniken können unter der Telefonnummer 04321 / 88 04-0 (Firma-ID-Form) bestellt werden. Bei Kassenpatienten bitte Überweisungsschein beilegen.
Weitere stichwortartig gehaltene Angaben zur klinischen Diagnose, Medikation, Durchführung von Funktionstests etc. ermöglichen uns eine korrekte Befundung und Plausibilitätskontrolle. Angegebene Testdauer bis 8 Std.: Befundausgabe erfolgt in der Regel am Tag des Probeneingangs.
Testdauer 12-24 Std.: Befundausgabe am nächsten Tag
Testdauer bis 48 Std.: Befundausgabe nach 2 Tagen
Testdauer bis 72 Std.: Befundausgabe nach 3 Tagen. Die Befundmitteilung erfolgt schriftlich, in dringenden Fällen telefonisch, auch an Sonn- und Feiertagen. Änderungen des Probenmaterials und Einführung neuer Analysen werden rechtzeitig bekanntgegeben bzw. bei Neuauflage des Leistungsverzeichnisses aufgenommen. Blutglukose: Bei Venenblutentnahme sollte dem Vollblut neben einem Antikoagulanz auch ein Glykolysehemmer (z.B. NaF, Iodacetat oder Maleinimid) zugesetzt werden. (Spezielle Röhrchen
Ethanol: NaF-Vollblut im luftdicht verschlossenen Röhrchen. Hautdesinfektion vor der Blutentnahme. keine alkoholhaltige Desinfektionsmittel für Blutalkoholbestimmungen ! Alternativ z.B.: Quecksilber(II)-chlorid (Sublimat) 3,68 mmol/l. (Spezielles Entnahmebesteck)
Saure Phosphatase: Zur Stabilisierung der Probe sollte der pH durch Zugabe von Natriumhydrogensulfat (5 mg pro ml Serum) oder 10 % iger Essigsäure (20 µl/ml Serum) auf < 6,0 bringen. (Vorgefertigte Röhrchen von z.B. Sarstedt Best. NR. 38.345)
β2-Mikroglobulin im Urin: Zur Stabilisierung der Probe muß der pH-Wert durch Zugabe von NaOH auf 6-8 eingestellt werden.
Sperma (α-Glucosidase, Carnitin, Citrat, Fructose, saure Phosphatase, Zink) Sperma 1+1 mit physiologischer Kochsalzlösung in Fluoridröhrchen (z.B. Blutglukoseröhrchen, NaF) verdünnen
Oxalsäure im Plasma Vorschrift anfordern Stabilisator erforderlich ! (06221/3432-134)
Pancreolauryltest Test von der Apotheke beziehen, Anleitung liegt der Packung bei !
Malondialdehyd (MDA) spezielles MDA-Röhrchen anfordern (06221/3432-268)
NMP22 Urin in speziellem Stabilisatorgefäß (anzufordern 06221/3432-109)
Spurenelementanalysen
Für die Spurenelementanalysen werden wenn möglich spezielle (gereinigte / deklarierte) Entnahmeröhrchen verwendet (z.B. Becton Dickinson, Sarstedt S-Monovette für die Metallanalytik Lithiumheparinat Best. Nr. 01.1604.400 oder Vacutainer Natriumheparinat Best. Nr. 367735 ) Wenn die speziellen Röhrchen nicht verfügbar sollten Nativ- oder Neutral-Röhrchen (d.h. Blutentnahmeröhrchen ohne jeglichen Zusatz – kein Antikoagulans, - kein Gel, - kein Gerinnungaktivator [Granulat]! z.B. Nativ-Vacutainer [roter Stopfen; Neutral-Monovette-Monovette)
Untersuchungen mit molekularbiologischen Methoden
Für virusserologische und molekulargenetische Untersuchungen sollten orginalverschlossene Blutentnahmegefäße eingesandt werden (Vermeidung von Verwechslungen / Kontaminationen). Für molekularbiologische Methoden kein Heparinblut einsenden (mögliche Hemmung der PCR). Besser EDTA- oder Citrat-Vollblut ! Parameter | Probenmaterial | EDV-Nr. | ACTH | EDTA-Plasma | 4120 | ADH | EDTA-Plasma | 4250 | Adrenalin im Plasma/Urin | EDTA-Plasma, Urin | 2035, 2037 | Aldosteron | Serum, Urin | 4440, 4441 | Aldosteron-18-Glucuronid | 24 h Sammelurin | 4442 | a2-Antiplasmin | Citrat-plasma | 2108 | Ammonika im Plasma | EDTA-Plasma | 2075 | Angiotensin II | EDTA-Plasma | 4461 | Antioxidative Kapazität, totale | Serum oder Plasma | 2103 | APC-Resistenz | Citrat-Plasma | 7214 | Biotin (Vitamin H) | Serum | 4424 | C1-Inaktivator, funktionell | Citratplasma | 3247 | Calcitonin | EDTA-Plasma | 4350 | cAMP im Plasma | EDTA-Plasma | 4041 | cAMP im Urin | 24 h Sammelurin | 4040 | CH-100 (gesamthämolytische Komplementaktivität) | Serum | 3258 | CIP (Cyclase Inactive PTH) | EDTA-Plasma | 40110 | Clostridium diff. Toxin | Stuhl | 575 | Cysteinyldopa im Plasma | EDTA-Plasma, Urin | 2413 | Dehydroascorbinsäure | Serum | 2952 | Dopamin im Plasma | EDTA-Plasma | | Dopamin im Urin | 24 h Sammelurin | 2450 | Fibrin-Monomer-Komplex | Citrat-Plasma | 2585 | FK506 (Tacrolimus) | EDTA-Vollblut | 4561 | Folsäure | Serum | 4430 | Gastrin | Serum | 4390 | Gerinnungsfaktoren (II,V,VII,VIII,IX,X,XI,XII,XIII) | Citrat-Plasma | | Glucagon** | EDTA-Plasma | 4490 | Heparin (anti-Xa) | Citratplasma | 2763 | Histamin im Plasma | Heparinblut, EDTA-Plasma, Urin | 2775, 2779, 2778 | HIV-1-RNA-Konzentration | EDTA-Plasma | 15430 | Homocystein | Serum / Plasma | 2783 | 5-HIES im Urin | 24 h Sammelurin | 2785 | Homovanillinsäure im Urin (HVS) | 24 h Sammelurin | 2780 | IGF-1 | Serum | 4399 | IGF-BP3 | Serum | 4398 | Interleukin 1-b (IL-1-b) | Serum | 4900 | löslicher Interleukin-2-Rezeptor (sIL-2-R) | Serum | 4901 | Interleukin-6 (IL-6) | Serum | 4902 | Insulin | Serum | 4470 | Katecholamine im Plasma | EDTA-Plasma | 2310 | Katecholamin im Urin | 24 h Sammelurin | 2315 | Lupusantikoagulans | Citrat-Plasma (plättchenarm*) | 3417 | Lycopene | Serum | 2913 | Malondialdehyd | EDTA-Plasma | 2948 | Metanephrin im Urin | 24 h Sammelurin | 2965 | Methylmalonsäure | Serum oder Heparinplasma | 2987 | Mycophenolat-Mofetil | Serum oder EDTA-Plasma | 7033 | Neopterin | Serum | 4338 | Noradrenalin im Plasma | EDTA-Plasma | 7075 | Noradrenalin im Urin | 24 h Sammelurin | 7078 | Normetanephrine im Urin | 24 h Sammelurin | 7080 | Osteocalcin | Serum | 4050 | Pankreatisches Polypeptid** | EDTA-Plasma | 4401 | Pantothensäure | Serum | 7132 | Parathormon intakt | EDTA-Plasma | 4011 | Parathormon related Protein | EDTA-Plasma | 4018 | Porphyrine im Urin | 24 h Sammelurin | 7195 | Procalcitonin | Serum | 4336 | Proinsulin | Serum | 4473 | Protein C Aktivität | Citrat-Plasma | 7215 | Protein S Aktivität | Citrat-Plasma | 7217 | PSA-freies | Serum | 4342 | Renin direkt | EDTA-Plasma | 4050 | Rifampicin | Serum/Plasma | 7238 | Serotonin im Plasma/Serum/Urin | EDTA-Plasma, Serum, Urin | 7283, 4360, 7285 | Serinämie-Screening SLO-Syndrom | Serum/Plasma | 7291 | Tartrat-resistente-saure Phosphatase (TRAP) | Serum | 4066 | TNF-a | Serum | 4903 | Unveresterte Fettsäuren (NEFA) | Serum | 2583 | Vanillinmandelsäure | 24 h Sammelurin | 7365 | VIP (Vasoactive intestinal Polypeptide)** | EDTA-Plasma | 4400 | Vitamin A | Serum | 7375 | Vitamin B1 | EDTA-Plasma | 7380 | Vitamin B2 | EDTA-Plasma, Serum | 7384, 7383 | Vitamin B6 | EDTA-Plasma | 7385 | Vitamin C im Urin | Urin | 7392 | Vitamin E | Serum | 7395 | Vitamin K | Serum | 7397 | Von Willebrand Faktor (Ristocetin-Cofaktor-Aktivität) | Citrat-Plasma | 7255 | Von Willebrand Faktor (Konzentration) | Citrat-Plasma | 7400 |
* Plättchenarmes Plasma: Citratblut entnehmen, sofort zentrifugieren, Überstand abnehmen, und erneut scharf zentrifugieren. Überstand sofort tieffrieren.
** Das in einem gekühlten Entnahmeröhrchen entnommene EDTA-Vollblut muß sofort weiterverarbeitet werden (Zentrifugation / Abheben des Plasmas). Ansonsten ist zur Stabilisierung der Probe dem Vollblut nach u.a. Vorschrift der Proteasehemmer Aprotinin (Trasylol ®) zuzusetzten. Bitte auf dem Anforderungsschein vermerken, damit der Verdünnungseffekt berücksichtigt werden kann !
Trasylol®-Plasma (Aprotinin = Proteinaseinhibitor)
0,3 ml Trasylol® (ins Röhrchen vorgeben) [= 6000 KIE (Kallikrein Inhibitoreinheiten)] + 2,7 ml EDTA-Vollblut, zentrifugieren, Plasma abpipettieren und tiefgefroren einsenden !
| HLA-A,B,C |
EDTA-Vollblut |
| HLA-B27 |
EDTA-Vollblut |
| LDH-Isoenzyme |
Serum |
| Probenmaterial für Zytogenetik / Chromosomenanalyse / FISH-Diagnostik |

Parameter | Material | EDV-Nr. | Beta-Carotin | Serum | 2300 | Bilirubin | Fruchtwasser | 2152 | Neopterin | Serum | 4338 | Porphyrine | Urin | 7195 | Pyridinoline* | Urin | 40038 | Vitamin A | Serum | 7375 | Vitamin B1 | EDTA-Vollblut | 7380 | Vitamin B2 (FAD) | EDTA-Vollblut | 7384 | Vitamin B2 (FAD) | Serum | 7383 | Vitamin B6 | EDTA-Plasma | 7385 | Vitamin B12 | Serum | 4420 | Vitamin E | Serum | 7395 | Vitamin K Gruppe | Serum | 7397 |
*Probe darf nicht dem direkten Sonnenlicht ausgesetzt werden. Probenmaterial | Vacutainer® / Vacuette®[internationaler Farbcode] | Sarstedt Monovette® / Kabevette® | Serum | rot (braun) | weiß | Serum mit Trennhilfe | goldgelb (braun/schwarz) | braun | EDTA-Blut | Violett | rot | Citrat-Blut [1+9, Gerinnung] | Hellblau | grün | Citrat-Blut [1+4, BSG] | Schwarz | violett | Heparin-Blut Na-/NH4 | Grün | blau | Heparin-Blut Li- | Orange | orange | Fluorid [NaF, evtl + Oxalat] | Grau | gelb | Jodat | Grau | - |

Antikoagulanz | Buchstabencode | Farbe | Ethylendiamintetraessigsäure (EDTA)1)Dikaliumsalz Dinatriumsalz | KE NE | Lila Lila | Trinatriumcitrat | 9 2) NC 4 2) NC | Hellblau Hellblau | Fluorid/Oxalat | FX | Grau | Lithiumheparin | LH | Grün | Natriumheparin | NH | Grün | Acid.citric./Dextrose | ACD | Gelb | Kein Zusatz | Z | Rot | Serumtrennmedium | S | Rot/Schwarz Rot/Grau |
1) Ethylendinitriltetraessigsäure ist die korrekte Systembezeichnung, Ethylendiamintetraessigsäure ist jedoch als gebräuchlich anerkannt. 2) Die Ziffern kennzeichnen das Verhältnis von Blut zu Gerinnungshemmer. 
- Richtlinien zur Gewinnung von Blut und Blutbestandteilen und zur Anwendung von Blutprodukten (Hämotherapie), Bundesgesundheitsbl 2000; 43: 555–589
- Junge B, Hoffmeister H, Feddersen HM, Röcker. Dtsch Med Wschr 1978; 103: 260-5
- NCCLS – Guidelines, Collection, Transport and Processing of Blood Specimens for Coagulation Testing and General Performance of Coagulation Assays; Approved Guideline – Third Edition, H21-A3; Vol 18 No. 20; 5.2.1 December 1998.
- NCCLS – Procedures for the Collection of Diagnostic Blood Specimens by Venipuncture; Approved Standard –
- Fourth Edition H3-A4 Vol.18, No.7, June 1998.
- NCCLS – Urinalysis and Collection, Transportation, and Preservation of Urine Specimens; Approved Guideline – Second Edition, GP16-A2 Vol. 21 No 19 2001.
- Witt I, Beeser H, Müller-Berghaus G. Minimalanforderungen zur Gewinnung von Citratplasma für hämostaseologische Analysen. Lab Med 1995; 19: 143-5
- ADR Europäisches Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße (L'Accord européen relatif au transport international des marchandises dangereuses par route).
- GGVS Gefahrgutverordnung Straße
- Regelungen für die Beförderung von ansteckungsgefährlichen Stoffen BRIEF NATIONAL Deutsche Post AG 24.9.2003

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